Ein finsteres Land – gestern wie heute Calixto Bieito beendet am Grand Théâtre de Génève seine Russland-Trilogie mit Mussorgskys „Chowanschtschina“

Liebe – nicht wirklich. Bewunderung – uneingeschränkt. Modest Mussorgskys „Chowanschtschina“, was ungefähr mit „Die Schweinereien des Fürsten Chowanski“ zu übersetzen ist, dürfte nicht nur die Oper mit dem seltsamsten Titel sein. Sondern, das hat sie wohl mit Janaceks „Aus einem Totenhaus“ gemein, eine der undramatischsten, depressiv ausweglosesten. Außer dem anfänglichen orchestralen, zart anschwellenden Sonnenaufgang über […]